Menu

FAQs

Allgemeine Fragen

Gibt es Zuschüsse beim Kauf eines E-Fahrzeugs?

Ja! Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst  den Erwerb eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs mit einer Kaufprämie, dem sogenannten Umweltbonus. Der Bonus liegt bei 4.000 Euro für reine Elektroautos und 3.000 Euro für Plug-In Hybride. Die Hälfte der Förderung übernimmt jeweils die Automobilindustrie.

Achtung: Der beantragte Erwerb eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs ist innerhalb von neun Monaten nach Erhalt des Zuwendungsbescheids (Bewilligungszeitraum) abzuschließen (Erstzulassung). Die Verwendungsnachweisunterlagen sind nach Abschluss der Maßnahme, spätestens innerhalb eines Monats nach dem im Zuwendungsbescheid genannten Bewilligungszeitraum vorzulegen.

Ist es ökologisch sinnvoll, ein Elektrofahrzeug zu fahren?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden.
Sicher ist: Ein E-Auto fährt lokal emissionsfrei und kann einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Feinstaubsituation leisten. Allerdings muss auch die Stromerzeugung für den Ladestrom in diese Betrachtung mit einbezogen werden. Aus ökologischen Gründen sollte ein Elektrofahrzeug mit Strom aus Erneuerbaren Energien betrieben werden.

 

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage – idealerweise in Kombination mit einem Stromspeicher – können Sie einen Großteil des benötigten Stroms für Ihr E-Auto selbst und ausschließlich mit der Kraft der Sonne erzeugen. Und damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Kann die Batterie eines Elektrofahrzeugs recycelt werden?

Die heute in Elektroautos eingesetzten Akkus basieren überwiegend auf der Lithium-Ionen-Technologie. Je nach Elektrodenmaterial variieren die Leistungs-/Energiedichte und die Lebensdauer. Die meisten Hersteller geben eine Garantie von 8-10 Jahren oder 100.000 km auf die Akkus. Das heißt, dass zum Ende der Garantie noch mindestens 80 Prozent der Nominalkapazität nutzbar sein sollen. Sinkt die Kapazität unter diesen Wert, ist der Einsatz der Akkus für die elektromobile Nutzung nicht mehr sinnvoll.

 

Das bedeutet nicht, dass die Akkus damit wertlos wären. Für den Einsatz in stationären Speichern, bei denen es nicht so sehr auf Gewicht und Größe ankommt, sind diese Akkus noch bestens geeignet. Sie erwartet also nach dem Einsatz im E-Auto ein zweites Leben als stationäre Speicher – z.B. für die Speicherung von Strom aus einer Photovoltaik-Anlage.

 

Wenn schließlich auch das zweite Leben der Akkus zu Ende geht, werden sie recycelt. Schon jetzt haben sich einige Unternehmen darauf spezialisiert, die wertvollen Rohstoffe wie Kobalt, Lithium und Nickel aus alten Akkus zurückzugewinnen.

Was ist der Unterschied zwischen Normalladen und Schnellladen?

Normalladen: Ladeleistungen bis einschließlich 22 kW (Wechselstrom oder Gleichstrom) werden als Normalladen definiert

 

Schnellladen: Bei Ladeleistungen über 22 kW (meist Gleichstrom) spricht man von Schnellladen. Schnellladesäulen müssen mit angeschlagenen Kabel ausgestattet sein (das Kabel muss fest mit der Ladesäule verbunden sein).

Was ist der Unterschied zwischen öffentlicher, halböffentlicher und privater Ladeinfrastruktur?

Öffentlicher Bereich: Die Ladestation ist 24/7 – also jederzeit für jedermann – zugänglich, z.B. auf öffentlichen Parkplätzen. Im öffentlichen Bereich werden fast ausschließlich Wechselstrom-Ladesäulen (Normalladen bis 22 kW Ladeleistung) oder Gleichstrom-Ladesäulen (Normalladen bis 22 kW oder Schnellladen > 22 kW) eingesetzt. Ladestationen im öffentlichen Bereich müssen die Vorgaben der “Ladesäulenverordnung” und deren “Erster Verordnung zur Änderung der Ladesäulenverordnung” erfüllen.

 

Halböffentlicher Bereich: Die Ladestation ist nur für bestimmte Nutzergruppen zugänglich, z.B Kunden von Ladengeschäften, Parkhäusern etc. Im halböffentlichen Bereich kommen Ladesäulen (Wechsel- und/oder Gleichstrom) oder Wallboxen zum Einsatz.

 

Privater Bereich: Die Benutzung privater Ladeinfrastruktur ist ihrem Besitzer vorbehalten, z.B. zuhause. Im privaten Bereich werden hauptsächlich Wallboxen (Wechselstrom-Normalladen) eingesetzt.

Welche Herausforderungen an die Stromnetze ergeben sich durch die E-Mobilität?

Eine steigende Anzahl von Elektroautos stellt eine große Herausforderung an die Stromverteilnetze dar. Engpass ist hier die geforderte Leistung (kW), nicht die Strommenge (kWh).

 

Wenn mehrere Elektroautos gleichzeitig laden wollen, addiert sich die vom Stromnetz durch die Fahrzeuge angeforderte Leistung. Die sogenannte Spitzenlast steigt erheblich und es droht eine Überlastung des Stromnetzes.

 

Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, werden hohe Investitionen in den Ausbau der Stromverteilnetze – vor allem in einkommensstarken Orten mit potenziell hoher E-Auto-Dichte – erwartet.

Welchen Einfluss hat eine steigende Anzahl von E-Fahrzeugen auf den Strombedarf in Deutschland?

Eine Million Elektroautos haben einen Strombedarf von ca. zwei bis drei Terawattstunden pro Jahr, was lediglich 0,5 Prozent des deutschen Gesamtstrombedarfs entspricht.

 

Die erforderliche Strommenge steht der E-Mobilität also nicht im Weg.

Wie viel kostet das Fahren mit dem Elektrofahrzeug?

Der Treibstoff für ein Elektrofahrzeug, der für die Fahrt benötigte Strom, kostet im Vergleich mit einem Fahrzeug mit konventionellem Benzinmotor ungefähr die Hälfte – also ca. 4,30 € pro 100 km statt ca. 8,80 €. Das ist natürlich abhängig von den jeweils aktuellen Energiepreisen.

 

Einen Kostenvergleich der Energiearten finden Sie in folgender Tabelle:

 

Energieart Verbrauch pro 100 km Kosten pro L/Kg/kWh Kosten pro 100 km
Super 6,0 L 1,469 € 8,81 €
Diesel 4,9 L 1,299 € 6,43 €
LPG 7,7 L 0,609 € 4,80 €
Erdgas-L 4,7 kg 1,009 € 4,76 €
Erdgas-H 4,1 kg 1,099 € 4,52 €
Strom 15,9 kWh 0,2699 € 4,29 €

Annahmen Strom: Verbrauch eines smart EQ fortwo gem. www.spritmonitor.de

Fragen Rund um das Thema Fahren

Gibt es Zuschüsse beim Kauf eines E-Fahrzeugs?

Ja! Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst  den Erwerb eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs mit einer Kaufprämie, dem sogenannten Umweltbonus. Der Bonus liegt bei 4.000 Euro für reine Elektroautos und 3.000 Euro für Plug-In Hybride. Die Hälfte der Förderung übernimmt jeweils die Automobilindustrie.

Achtung: Der beantragte Erwerb eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs ist innerhalb von neun Monaten nach Erhalt des Zuwendungsbescheids (Bewilligungszeitraum) abzuschließen (Erstzulassung). Die Verwendungsnachweisunterlagen sind nach Abschluss der Maßnahme, spätestens innerhalb eines Monats nach dem im Zuwendungsbescheid genannten Bewilligungszeitraum vorzulegen.

Ist ein Elektroauto störungsanfälliger als Autos mit Verbrennungsmotor?

Nein, ganz im Gegenteil: Elektrofahrzeuge sind grundsätzlich weniger störungsanfällig als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, da sie weniger Verschleißteile enthalten. Elektrofahrzeuge enthalten zudem kein Öl und verfügen weder über eine Abgasanlage noch über ein kompliziertes Getriebe. Dadurch fehlen Komponenten, die häufig anfällig für Störungen sind.

Ist es ökologisch sinnvoll, ein Elektrofahrzeug zu fahren?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden.
Sicher ist: Ein E-Auto fährt lokal emissionsfrei und kann einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Feinstaubsituation leisten. Allerdings muss auch die Stromerzeugung für den Ladestrom in diese Betrachtung mit einbezogen werden. Aus ökologischen Gründen sollte ein Elektrofahrzeug mit Strom aus Erneuerbaren Energien betrieben werden.

 

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage – idealerweise in Kombination mit einem Stromspeicher – können Sie einen Großteil des benötigten Stroms für Ihr E-Auto selbst und ausschließlich mit der Kraft der Sonne erzeugen. Und damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Was ist das Besondere am Fahren mit einem E-Auto?

Es macht einfach Spaß. Wer schon einmal ein Elektrofahrzeug gefahren hat, ist in aller Regel begeistert davon, dass das Drehmoment des Elektromotors bei jeder Drehzahl sofort zur Verfügung steht – keine Verzögerung, kein Kuppeln, kein Schalten mehr. Und das alles nahezu lautlos. Denn das Einzige, das Sie beim Fahren eines E-Autos hören, sind die Abrollgeräusche der Reifen. Ein völlig neues Fahrgefühl. Zudem fahren Sie mit einem E-Auto lokal komplett emissionsfrei, da der Motor kein Benzin oder Diesel verbrennen muss, um das Auto voranzutreiben. Noch besser: Beim Abbremsen oder bergab Fahren kann der Motor als Generator arbeiten, bremst das Fahrzeug sanft ab und lädt dabei die Batterie.

Was kann ich tun, wenn unterwegs der Akku meines Autos komplett entladen ist?

Wenn ein E-Auto aufgrund eines leeren Akkus stehen bleibt, hilft leider oft nur, das Fahrzeug abzutransportieren. Da ein E-Auto keinen Leerlauf hat, kann es weder angeschoben noch über Abschleppseil oder -stange abgeschleppt werden. Die angetriebenen Achsen dürfen beim Abschleppen keinen Bodenkontakt haben. Sie sollten das Aufladen des Akkus also möglichst nicht bis auf die letzte verfügbare kWh ausreizen.

Wie viel kostet das Fahren mit dem Elektrofahrzeug?

Der Treibstoff für ein Elektrofahrzeug, der für die Fahrt benötigte Strom, kostet im Vergleich mit einem Fahrzeug mit konventionellem Benzinmotor ungefähr die Hälfte – also ca. 4,30 € pro 100 km statt ca. 8,80 €. Das ist natürlich abhängig von den jeweils aktuellen Energiepreisen.

 

Einen Kostenvergleich der Energiearten finden Sie in folgender Tabelle:

 

Energieart Verbrauch pro 100 km Kosten pro L/Kg/kWh Kosten pro 100 km
Super 6,0 L 1,469 € 8,81 €
Diesel 4,9 L 1,299 € 6,43 €
LPG 7,7 L 0,609 € 4,80 €
Erdgas-L 4,7 kg 1,009 € 4,76 €
Erdgas-H 4,1 kg 1,099 € 4,52 €
Strom 15,9 kWh 0,2699 € 4,29 €

Annahmen Strom: Verbrauch eines smart EQ fortwo gem. www.spritmonitor.de

Wie viele Kilometer kann ich mit einer Akkuladung fahren?

Aktuelle Elektroautos verbrauchen durchschnittlich zwischen 15 und 20 kWh pro 100 Kilometer. Ein E-Auto mit einer Akkukapazität von 40 kWh kann also pro Akkuladung eine Strecke von ca. 200 – 260 km zurücklegen.

Viele Faktoren beeinflussen jedoch die max. Reichweite mit einer Akkuladung:
– Temperatur: Die Reichweite von E-Autos nimmt bei niedrigen Temperaturen deutlich ab. Sie kann sich zwischen +20°C und -20°C um fast 50 % verringern.
– Stromverbraucher: Jeder Zusatzverbraucher im E-Auto wirkt sich auf die Reichweite aus. Licht, Entertainment, Klima/Heizung/Lüftung, elektrische Fensterheber, Sitzheizung usw – jeder Stromverbraucher hat direkte Auswirkungen auf die Reichweite.

Positiv auf die Reichweite wirkt sich hingegen die in Elektroautos eingesetzte Technik der Bremsrekuperation aus. Beim Bremsen oder Verzögern des Fahrzeugs wird Strom erzeugt, der dem Fahrzeugakku zugeführt wird.

Fragen rund um das Thema Laden

Kann ich ein Elektrofahrzeug bei mir zuhause laden?

Ja. Wenn Sie eine Garage oder einen festen Stellplatz haben, empfiehlt es sich, eine sogenannte Wallbox installieren zu lassen. Damit können Sie sicherer und – je nach Ladeleistung der Wallbox und dem im Auto verbauten Lader –  auch schneller laden, als über eine normale Steckdose, die nur im Notfall zum Laden verwendet werden sollte. Eine Wallbox kann auch intelligent in das Hausenergiesystem eingebunden werden, sodass das Auto z. B. durch die eigene Photovoltaik-Anlage – idealerweise in Kombination mit einem Stromspeicher – geladen wird. Zudem steigert die Wallbox die Sicherheit des Ladevorgangs durch die technische Überwachung des Ladens.

Was ist der Unterschied zwischen einer Wallbox und einer Ladesäule?

Wallboxen sind wandhängende Geräte, die in der Regel im privaten oder halböffentlichen Bereich installiert werden. Sie arbeiten mit Wechselstrom und werden meist mit Ladeleistungen von 3,7 kW bis zu 22 kW angeboten.

 

Ladesäulen werden auf einem Fundament überwiegend im öffentlichen oder halböffentlichen Bereich aufgestellt. Sie arbeiten mit Wechselstrom und Ladeleistungen von zumeist bis zu 22 kW (Normalladen) und/oder Gleichstrom mit Ladeleistungen > 22 kW (Schnellladen). Einige Hersteller bieten Kombisäulen (Schnellladen oder Normalladen) an, an denen das Laden sowohl mit Gleichstrom als auch mit Wechselstrom möglich ist. Mittlerweile gibt es bundesweit vereinzelt sogar Schnellladesäulen mit eine Ladeleistung von 350 kW.

Was ist der Unterschied zwischen Normalladen und Schnellladen?

Normalladen: Ladeleistungen bis einschließlich 22 kW (Wechselstrom oder Gleichstrom) werden als Normalladen definiert

 

Schnellladen: Bei Ladeleistungen über 22 kW (meist Gleichstrom) spricht man von Schnellladen. Schnellladesäulen müssen mit angeschlagenen Kabel ausgestattet sein (das Kabel muss fest mit der Ladesäule verbunden sein).

Was ist der Unterschied zwischen öffentlicher, halböffentlicher und privater Ladeinfrastruktur?

Öffentlicher Bereich: Die Ladestation ist 24/7 – also jederzeit für jedermann – zugänglich, z.B. auf öffentlichen Parkplätzen. Im öffentlichen Bereich werden fast ausschließlich Wechselstrom-Ladesäulen (Normalladen bis 22 kW Ladeleistung) oder Gleichstrom-Ladesäulen (Normalladen bis 22 kW oder Schnellladen > 22 kW) eingesetzt. Ladestationen im öffentlichen Bereich müssen die Vorgaben der “Ladesäulenverordnung” und deren “Erster Verordnung zur Änderung der Ladesäulenverordnung” erfüllen.

 

Halböffentlicher Bereich: Die Ladestation ist nur für bestimmte Nutzergruppen zugänglich, z.B Kunden von Ladengeschäften, Parkhäusern etc. Im halböffentlichen Bereich kommen Ladesäulen (Wechsel- und/oder Gleichstrom) oder Wallboxen zum Einsatz.

 

Privater Bereich: Die Benutzung privater Ladeinfrastruktur ist ihrem Besitzer vorbehalten, z.B. zuhause. Im privaten Bereich werden hauptsächlich Wallboxen (Wechselstrom-Normalladen) eingesetzt.

Wie bezahle ich das Laden an öffentlichen Ladesäulen?

Das ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. An einigen Ladestationen ist das Laden noch gratis. Voraussetzung ist jedoch oftmals eine Chipkarte des jeweiligen Betreibers der Ladestation zur Authentifizierung.

 

Andere Anbieter arbeiten mit Lade-Apps, in denen sich die Kundinnen und Kunden einmalig registrieren müssen und die Ladevorgänge an den durch die App betriebenen Ladestationen anschließend über Lastschrift berechnet bekommen.

 

An allen öffentlichen Ladestationen ist außerdem die Möglichkeit des ad-hoc-Ladens verpflichtend. Das bedeutet, dass jede E-Mobilistin und jeder E-Mobilist die Möglichkeit haben muss, ohne vorherige Bindung an den Betreiber die Ladestation nutzen zu können. Hierzu muss oft ein QR-Code am jeweiligen Ladepunkt abgescannt werden, der die Fahrerin oder den Fahrer durch ein Online-Menü leitet, in dem sie/er ihre/seine Kreditkartendaten angibt oder anderen Zahlungsmethoden (z.B. Paypal) zustimmt. Der anschließende Ladevorgang wird dann zu den vereinbarten Konditionen und Bedingungen abgerechnet. Alternativ halten einige Betreiber Leihkarten bereit, die für spontanes Laden genutzt werden können.

Wie lange dauert es, ein Elektroauto aufzuladen?

Für die Ladezeit beim Laden mit Wechselstrom spielt vor allem der im E-Auto verbaute Lader (On-Board Charger) eine wesentliche Rolle. Die Spanne der möglichen Leistung reicht hier von 3,7 kW bis 43 kW. Wie schnell das Fahrzeug lädt, hängt aber von zwei weiteren Komponenten ab: der Ladestation und dem Ladekabel. Die Komponente mit der schwächsten Leistung bestimmt dabei die Ladegeschwindigkeit. Ein E-Auto mit einem 3,7 kW Lader kann also trotz Anschluss an einer 22 kW Wechselstrom-Ladesäule nur maximal 3,7 kWh pro Stunde laden.

 

Beim Laden mit Gleichstrom wird der im Auto verbaute Lader umgangen. Ladesäulen, die Gleichstrom-Schnellladen anbieten, haben ein angeschlagenes Kabel (ähnlich wie eine herkömmliche Zapfsäule). Beim Laden mit Gleichstrom gelangt der Strom mit der vollen zur Verfügung stehenden Leistung und ohne den Umweg On-Board Charger direkt in den Akku des E-Autos. Aber Vorsicht: Um ein E-Auto mit Gleichstrom laden zu können, muss es über die eine entsprechende “Ladesteckdose” verfügen (CCS- oder CHAdeMO-Standard). Zusätzlich kann der Akku beim Laden mit hohen Leistungen im Gleichstrom stark strapaziert werden.